Die 4 größten Erfolgskiller und wie du sie kalt machst

„Ein nasses Grab im roten Meer? Ohne mich!“

Hektisch gebe ich dem Tauch Guide Zeichen.

Kopfschütteln, Daumen nach oben.

Wir sind nur wenige Zentimeter von der Wasseroberfläche entfernt doch gefühlt für mich sind es 20.000 Meilen unter dem Meeresspiegel.

Da hinten, ist das nicht Kapitän Nemo und die Nautilus?

Es sind nur wenige Momente unter Wasser, doch ich habe es nicht geschafft.

Die Angst hat mich plötzlich im Griff. Vor einer Minute auf dem Boot war noch alles in Ordnung.

Es war vor vielen Jahren, Ägypten, mein erster Tauchenversuch.

Gescheitert.

Die Angst war damals stärker als ich.

Und Schnorcheln und am Strand liegen irgendwie auch viel reizvoller, doch das ist ein anderes Thema.

Heute stelle ich dir die 4 größten Erfolgskiller vor. Diese 4 wollen das Erreichen deiner persönlichen Ziele, egal ob privat oder beruflich, unter allen Umständen verhindern.

Natürlich schauen wir uns auch an, wie du mit diesen 4 Gegnern am besten umgehst.

Folgende Inhalte findest du in diesem Artikel:

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Erfolgskiller Nr 1: Angst

Grundsätzlich ist unsere Angst viel besser als ihr Ruf. Ohne sie hätten sich unsere Vorfahren wahrscheinlich todesmutig auf die wilden Tiere gestürzt anstatt sich vor ihnen zu verstecken wenn sie unterlegen waren.

„Ach, da draußen zwei Säbelzahntiger. Sehen hungrig aus… egal, das wird schon gut gehen.“

Angst gehört zu unseren acht Basisemotionen und soll uns vor Gefahren schützen. Deshalb ist sie auch so mächtig, es geht schließlich um dein Leben.

Dabei ist es die große Kunst zu unterscheiden zwischen einer wirklichen Bedrohung (konkreter Angst) oder deiner Vorstellung.

Beispiel: du hast Angst davor, den neuen Job anzunehmen, weil du dich vor dem Scheitern fürchtest. Ist das eine reale Gefahr?

Nein, es ist deine Vorstellung von der Situation.

Wie mache ich Erfolgskiller Nr 1 kalt?

Stelle dir vor, was das schlimmste ist, was dir in dieser Situation passieren kann. Und dann überlege, was mögliche Lösungen wären. Du wirst feststellen, dass deine Vorstellung eigentlich gar nicht so schlimm ist. Und das die Vorstellung von dem schlimmsten Fall aller Fälle auch eher unrealistisch ist.

Daran wirst du ebenfalls merken, ob es deine Vorstellung ist oder eine echte Bedrohung.

Erfolgskiller Nr 2: Kein eigenes Leitbild

Der 2. Erfolgskiller ist besonders perfide. Denn er setzt an der Definition des Erfolgs an. Was bedeutet Erfolg für dich?

Wenn du kein eigenes Leitbild hast an dem du dich orientieren kannst, wirst du schnell vor andere Karren gespannt.

Das muss nicht unbedingt schlecht sein-für den, der dich vor seinen Karren spannt. Für dich ist es halt doof. Denn du verfolgst nicht deine eigenen Ziele, sondern die von jemand anderem.

Wie mache ich Erfolgskiller Nr 2 kalt?

Befasse dich mit deinem eigenen Leitbild. Entdecke deine Werte und persönlichen Ziele.

Das ist nichts für zwischen Tür und Angel, aber ich verspreche dir, der zeitliche Invest lohnt sich für dich.

Schau dir diesen Artikel an, dort findest du eine Schritt für Schritt Anleitung:

https://tobiasvoellmecke.com/2021/07/10/wie-du-deinen-leitstern-entdeckst-die-8-schritte-anleitung/

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Erfolgskiller Nr 3: Geringe Veränderungskompetenz

Ja, wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Unser Gehirn liebt es, möglichst energiesparend zu handeln. Es steht daher gar nicht auf Veränderungen.

Doch wenn du deine Ziele erreichen möchtest, musst du gelegentlich die Route anpassen, um anzukommen.

Der Weg ist selten nur gerade und bergaufwärts (wenn doch, sei misstrauisch).

Mit einer geringen Veränderungskompetenz wirst du dich früher oder später in eine Sackgasse bewegen. In unserer schnelllebigen Zeit ist Erfolgskiller Nr 3 vielleicht sogar der gefährlichste von allen.

Wie mache ich Erfolgskiller Nr 3 kalt?

Gewöhne dir an, regelmäßig aus deinen Routinen auszubrechen. Überlege dir, wo du auf „Autopilot“ läufst und breche diese Muster bewusst. Das kann im Kleinen ein anderer Weg zur Arbeit sein.

Das kann im Großen auch sein, jedes Jahr eine neue Fertigkeit zu erlernen. Versuche regelmäßig, dein Repertoire zu erweitern und nicht nur im gewohnten „Quark“ zu stampfen.

The street
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Erfolgskiller Nr 4: Das Glück von einem Lebensbereich abhängig machen

Auf dem Deck des Lebens haben wir mehrere Karten. Familie, Job, Hobbies, Freunde können Beispiele sein.

Der 4. Erfolgskiller ist, dein Glück von einem Lebensbereich abhängig zu machen.

Klar, wir können nicht ständig in jedem dieser Bereiche auf 100% und absolutem Glück laufen, die Auf und Abs gehören dazu. Und machen unser Leben erst spannend.

Doch der 4. Erfolgskiller ist hinterlistig, denn er lächelt dich an und gibt dir das Gefühl, dass alles in Ordnung ist.

Das Problem: wenn du dein Glück nur im Job oder nur in der Familie suchst dann kann das sogar eine ganze Zeit gut gehen.

Bis es zu einer Erschütterung kommt. Zu einer Krise. Alles auf eine Karte setzen kann auch immer heißen, alles zu verlieren.

Wie mache ich Erfolgskiller Nr 4 kalt?

Mache dein Glück nicht nur abhängig von einem einzelnen Lebensbereich. Welche Bereiche hast du bislang vernachlässigt? Wo bedarf es wieder etwas mehr Aufmerksamkeit?

Der Ausgleich zwischen deinen Lebensbereichen stabilisiert sie untereinander. Wenn es mal in einem Bereich „bebt“, können die anderen Bereiche diesen stützen.

Das waren die 4 größten Erfolgskiller. Welche weiteren kennst du? Ich freue mich auf deine Nachricht direkt an mich oder in den Kommentaren.

Veröffentlicht von Tobias Völlmecke

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